Ach du scheiße – seit dieser Woche haben wir wieder einen vollen Krieg in Europa. Gab es bisher einen „verdeckten“ Krieg Russlands gegen die Ukraine (ich habe das nur einmal im Jahresrückblick 2015 aufgezählt), so hat Russland diese Woche einen offenen Krieg gegen die Ukraine gestartet.
Die Vorbereitungen wurden als Mannöver getarnt – das hatten wir doch schonmal in der Geschichte…
Ich habe gerade keine Ahnung, was ich schreiben soll – ich hoffe, dass die Ukraine sich lange genug verteidigen kann, dass Hilfe von außerhalb kommt und hoffe gleichzeitig, dass Putin hier nicht das Tor zur Hölle in Form eines Dritten Weltkriegs aufgestoßen hat. Leider sehen die Chancen nicht wirklich gut aus.
Leider ist Deutschland denkbar schlecht vorbereitet – die Bundeswehr wurde nach dem Ende des Kalten Krieges ebenso heruntergefahren und zusammengespart wie der Zivilschutz (siehe „Friedensdividende“ in Wikipedia) und die Durchhaltefähigkeit und der -willen der Bevölkerung wird auch stark zu wünschen übrig lassen, wie uns Corona gerade vor Augen führt. Ein bisschen was an weitergehenden Schriften dazu findet man auch in alten Blogbeiträgen, über die ich auch auf meiner Website unter dem Namen „Zivil-/Katastrophenschutz Blogreihe“ eine eigene Seite gemacht habe. Aktuell gehören hierzu:
- Angreifbarkeit von Unterseekabeln
Hierin schaue ich mir die Angreifbarkeit von Unterseekabeln an, kaum zu glauben, was so alles bei einem Ausfall eines einzigen Kabels passiert und wie oft solche Kabel ausfallen… - Gründe gegen entbündelte DSL-Anschlüsse und FTTH/FTTL ohne Fallback
Hierin zeige ich die Gefahr auf, die für Notrufmittel bestehen. Hierzu gehören entbündelte DSL-Anschlüsse, Next-Generation-Anschlüsse (NGN), VoIP, Glasfaser bis zum Gebäude oder bis in die Wohnung, Mobilfunknetze, Abbau von Telefonzellen und Notrufsäulen und eine kurze Forderungsübersicht was man gegen diese Gefahren tun kann. - Twitter führt Katastrophenwarnmeldungen ein
Hier setze ich mich mit den neuen Alert-Tweets auf Twitter auseinander. Dies sind besondere Tweets, welche nur von besonders berechtigten Nutzern veröffentlicht werden können. Im Vergleich zu normalen Tweets werden sie durch eine orange Glocke in der Timeline hervorgehoben und – sollte der Nutzer bei Twitter eine Mobilfunknummer hinterlegt haben – an die Mobilfunknummer des Nutzers gesendet. Sinn der Tweets ist es, im Katastrophenfall die Warnung der Bevölkerung einfacher zu gestalten. Schon in der Vergangenheit lief in Katastrophenfällen die Öffentlichkeitsarbeit und die Helferorganisation teilweise über Twitter. Am Ende setze ich mich noch damit auseinander, wie meiner Meinung nach ein integriertes Warnnetz aussehen müsste, das möglichst viele Leute erreichen soll. - Was passiert wenn die Energie ausfällt?
Hier zeige ich auch, was bei einem Stromausfall alles passiert. An die meisten ausfallenden Produkte denken ja die wenigsten. Wer würde z. B. daran denken, dass man bei einem Stromausfall nicht mehr mit dem Auto fahren kann, weil die Tankstellen nicht mehr funktionieren? Oder dass die Ölheizung nicht mehr läuft? Dann zähle ich Gründe auf, warum es zu einem Stromausfall kommen kann. Schließlich kommt noch ein Block mit Forderungen sowohl an die Leser als auch an die Regierung (z. B. Wiedereinführung der Selbstschutzlehrgänge des BVS). - Warnung der Bevölkerung
Aus aktuellem Anlass (Orkan Xaver) ein kurzes Schreiben meiner Meinung zur aktuellen Warnung der Bevölkerung vor einer bevorstehenden Sturmflut in Hamburg. Gleichzeitig stelle ich wieder „mein“ Warnkonzept vor, welches in meinen Augen die Bevölkerung umfassend warnen würde und auch z. B. bei der nicht-lesenden Bevölkerung für ein aktuelle Information zur Gefahrenlage sorgen würde.