Amateurfunkprüfung zur Klasse E bestanden

Heute war es soweit – um 9:00 Uhr stand in der Außenstelle Eschborn der Bundesnetzagentur meine lange erwartete „Fachliche Prüfung für Funkamateure“ an.
Nach mehrwöchiger Vorbereitung hatte ich die Prüfung jetzt schon lange erwartet und habe mich darauf gefreut, endlich auf den Bändern aktiv sein zu können.

Aufgrund der morgendlichen Situation auf der Autobahn im Bereich Frankfurt ging es um 7:30 Uhr von Aschaffenburg aus los. Hier nochmal mein Dank an Torsten, DO8BT, der mich als „moralische Unterstützung“ mit nach Eschborn begleitet und dort hin gefahren hat. Alleine wäre das aufgrund eines schon vorhandenen Stresslevels bestimmt nicht die beste Wahl gewesen ;-).

Um ca. 8:30 Uhr war ich in Eschborn und traf dort auch auf die Dozenten meines Amateurfunk-Lehrgangs im Oktober, diese waren als Unterstützung der Prüfungsteilnehmer anwesend.

Um 9:00 Uhr ging es dann los – als erstes mit dem Technikteil, dieser war relativ schnell abgehandelt. Nach einer Zwangspause (wir mussten warten, bis alle den Technikteil abgeschlossen hatten was dauert, da auch Prüflinge der Klasse A teilnahmen, die 51 statt unserer 34 Fragen beantworten mussten und dafür 90 statt 60 Minuten Zeit hatten), konnten wir zum zweiten Teil der Prüfung übergehen… den betrieblichen Kenntnissen. Nach einer erneuten Zwangspause kamen dann die Kenntnisse von Vorschriften, auch dieser Teil ist gut gelaufen.

Nach dem letzten Prüfungsteil stand wieder eine Pause an, in diese habe ich gleich den „Antrag auf Zulassung zum Amateurfunkdienst und auf Zuteilung eines personengebundenen Rufzeichens“ mitgenommen und es ausgefüllt.

Nun dauerte es lange – dann wurden wir wieder hereingerufen. Einer der Prüfer gratulierte uns allen nun, außerdem gab er bekannt, dass dies seine erste Gruppe war, bei der jeder in allen Prüfungsteilen mind. 94% der Punkte hatte. Dann wurden uns unsere Amateurfunkzeugnisse ausgeteilt.

Nach der Prüfung ging es zum „Fotoshooting“ vor das Gebäude der BNetzA – alle Prüflinge mit dem Bundesadler im Hintergrund.

Schließlich habe ich mich noch einmal mit der Bitte um den Prüfer gewandt, ob man einmal sehen könnte, wie die Prüfung gelaufen ist. Hierbei sah ich dann, dass ich es auf einen einzigen Fehler in den Betrieblichen Kenntnissen geschafft hatte – in den anderen Teilen war ich auf 0. Was die falsche Frage war, konnte leider nicht mehr gesagt werden, da die Prüfungskataloge schon wieder weg waren und nur die Antwortblätter vorhanden waren.

Danach ging es noch für Gespräche und ein Mittagessen und Kaffee in den gegenüberliegenden BurgerKing und dann wieder zurück nach Aschaffenburg.

Das wars dann soweit und jetzt heißt es warten auf die Rufzeichenzuteilung bzw. den Brief mit der Zulassung zum Amateurfunkdienst der BNetzA – hoffentlich kommt es bald ;-).

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